Glossar



Schlammstabilisation

Der in Kläranlagen anfallende Schlamm geht aufgrund seines hohen Gehalts an organischen Stoffen ohne Behandlung schnell in Fäulnis über und stellt damit eine erhebliche Geruchsbelästigung dar. Daher ist es notwendig den Schlamm entweder aerob oder anaerob zu stabilisieren, um die Geruchsemissionen zu vermeiden.
In der Praxis kommt bei mittelgroßen und großen Kläranlagen die anaeroben Schlammfaulung zum Einsatz, wobei bei kleinen Kläranlagen die aerobe Stabilisierung Anwendung findet.
Während die anaerobe Stabilisierung in Faulbehältern, der sogenannten Schlammfaulung, unter Ausschluss von Sauerstoff stattfindet und einen Großteil der organischen Bestandteile des Rohschlammes in Kohlendioxid, Methangas und Wasser umwandelt, wird in kleinen Kläranlagen eine sogenannte simultane aerobe Schlammstabilisierung angewandt. Voraussetzung ist ein entsprechend hohes Schlammalter um die geruchsbildenden organischen Verbindungen ausreichend oxidieren zu können.


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