Agglomeration

Die Agglomeration bezeichnet allgemein einen Prozess, bei dem sich mehrere bis viele individuelle Einzelteile zu einem größeren Verbund stabil zusammenschließen.

Im Bereich der Abwasserreinigung sind dabei wichtig:

- Die Agglomeration von einzelnen, suspendierten Schlammbakterien zu Schlammflocken. Diese größeren Agglomerate haben dann z. B. bessere Schlammabsetzeigenschaften und ermöglichen so den Schlammrückhalt im Nachklärbecken einer biologischen Kläranlage. Ganz besonders deutlich wird dieser Effekt beim S::Select®-Verfahren, wo die Agglomeration der Bakterien durch Zugabe von Startermaterial gefördert wird und anschließend zu besonders stabilen Granulen (oder großen Agglomeraten) führt.

- Die Agglomeration von feinen Partikeln bei Fällungsreaktionen (s. auch Fällung/Flockung). Hier können sich die einzelnen Partikel häufig nicht ohne „Hilfe“ zusammenlagern und sind in der Regel nicht aus dem Abwasser abtrennbar. Deshalb werden Flockungshilfsmittel eingesetzt, über die sich die feinsten Einzelpartikel zusammenlagern bzw. agglomerieren können. Die entstehenden Agglomerate können dann z. B. durch Absetzen/Sedimentation oder durch Aufschwimmen/Flotation aus der Wasserphase abgetrennt werden.


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Aerobic granular sludge (AGS): Our solution against Bulking sludge           |          Deammonification

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