Glossar



Lachgas

Lachgas ist eine gängige Bezeichnung für die chemische Verbindung Distickstoffmonoxid, (N2O).

Heute ist es als starkes Treibhausgas in den Fokus gerückt. Die Wirkung auf die Erderwärmung ist ca. 300-mal stärker als bei Kohlendioxid, (CO2)! Lachgas entsteht bei Verbrennungsprozessen in Kraftwerken und Verbrennungsmotoren, aber zum überwiegenden Teil auch in natürlichen Abbauprozessen. Dies sind Prozesse, bei denen Ammonium zu Nitrat und weiter zu elementarem Stickstoff umgesetzt wird. Auf Kläranlagen also die Nitrifikation/Denitrifikation. Insbesondere der Schritt zum Nitrat läuft in mehreren Teilschritten ab, bei denen Lachgas eines der Zwischenprodukte darstellt.

Teilschritte der Nitrifikation: NH3 → NH2OH → N2O → NO → NO2- → NO3-

Unterschiedliche Ursachen können die Prozesskette stören. Dann können Zwischenprodukte, wie Lachgas, freigesetzt werden, bevor sie weiter umgesetzt werden. Diese Freisetzung dieses Klimagases kann verstärkt dann relevant werden, wenn die Konzentrationen hoch sind, wie z. B. im Zentrat- bzw. Prozesswasser. Daher ist es bei der biologischen Prozesswasserbehandlung in Hinblick auf die Emission von Klimagasen besonders vorteilhaft, wenn ein einstufiger, kontinuierlicher Prozess, wie das EssDe®-Verfahren , angewendet wird. Dort treten keine hohen Teilkonzentrationen auf, wie in den zweistufigen Prozessen oder bei diskontinuierlichen Verfahren (SBR). Das Emissionspotential sinkt dadurch erheblich.

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